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Natur

Wald, Quellen und stille Täler rund um die Boltenmühle.

Das Naturschutzgebiet

Die Boltenmühle liegt mitten im Naturschutzgebiet Ruppiner Seenrinne, knapp 95 Hektar groß und von der Eiszeit geformt. Ein breiter Endmoränengürtel mit zahlreichen klaren Quellen prägt die Landschaft, dazu charakteristischer Buchen- und Traubeneichenwald und, in den Kerbtälern und an den Seeufern, seltene Pflanzenarten in einer reichen Feuchtvegetation. Ausgedehnte Moosrasen bedecken die Hangflächen der Endmoränenhügel, wie im taufrischen Moos gleich vor der Tür zu sehen ist.

Der Binenbach

Mitten durch dieses Tal fließt der Binenbach, ein naturbelassener Wildbach, der auf seinem kurzen, nur rund einen Kilometer langen und stark mäandrierenden Lauf zwischen Kalksee und Tornowsee ein für die Gegend beachtliches Gefälle überwindet. An der Boltenmühle wird er zum Jägerteich aufgestaut, bevor er weiter in den Tornowsee fließt.

Wandern rund um die Mühle

Von der Boltenmühle aus lässt sich ein rund 8 Kilometer langer Rundweg laufen: von der Mühle am Binenbach entlang zum Kalksee, weiter nach Binenwalde und zurück zur Boltenmühle. Der Weg führt durch dichten Buchenwald, vorbei an klaren Quellen und kleinen Waldseen.

Eingebettet in größere Schutzgebiete

Die Ruppiner Seenrinne ist Teil der größeren Kulturlandschaft Ruppiner Schweiz und liegt im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land sowie im knapp 50.000 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet Prignitz und Ruppiner Land.

Quellen: guehlen-glienicke.de, Wikipedia (Gühlen-Glienicke), Naturpark Stechlin-Ruppiner Land.